Zur Person
Zur Welt kam ich in dem kleinen Städtchen Schweidnitz in Schlesien mit dem heutigen Namen Swidnica am 11.11.1943. Nach Vertreibung und Flucht habe ich mit meiner Mutter in Herborn gewohnt, bin dort zur Schule gegangen und habe meine Jugendzeit dort verbracht.
Meine berufliche Tätigkeit hat nach der Realschule in Herborn im damaligen Landratsamt Dillenburg als Verwaltungslehrling angefangen. Dann folgte die Ausbildung zum mittleren Dienst der Verwaltung. Später war ich ab 1966 Kreisjugendpfleger im Landkreis Biedenkopf und nach der Gebietsreform im Landkreis Marburg-Biedenkopf. An der Philipps-Universität in Marburg konnte ich neben meiner beruflichen Tätigkeit studieren und das Studium in den Erziehungswissenschaften als Diplom-Pädagoge mit dem Schwerpunkt außerschulische Jugend- und Erwachsenenbildung abschließen.
1980 bin ich beruflich nach Frankfurt zum Landesfilmdienst Hessen e. V. gewechselt, mit der Perspektive, die Einrichtung zu einer medienpädagogischen Zentralstelle in Hessen zu entwickeln. Ergebnis ist das Institut für Medienpädagogik und Kommunikation, das ich auch heute noch als Geschäftsführer leite. Seit 1967 bin ich verheiratet mit meiner Frau Ute und wir haben zwei Söhne und drei Enkelkinder. Wir wohnen in Niedereisenhausen, dem größten Ortsteil von Steffenberg, in der Wiesenstraße 5.
Zum Beruf
In meinem Beruf beschäftige ich mich inhaltlich mit Medienfragen. Das beginnt bei der Weiterentwicklung des Medienverleihs, konzentriert sich aber vor allem auf die Medienpädagogik.
Informationen dazu und vor allem zu dem riesigen Angebot an Bildungsveranstaltungen ist zu finden unter www.muk-hessen.de.
Die Vermittlung von Medienkompetenz ist mir ein besonderes Anliegen in meiner beruflichen Tätigkeit. Elternabende, Fortbildung von Pädagoginnen und Pädagogen zum selbstbestimmten Umgang mit Medien sind dabei Schwerpunkte. Die Themenpalette umfasst dabei unter anderem Medienkompetenz im Erziehungsalltag und den richtigen Umgang mit Werbung und medialer Gewalt. Ergänzend zur beruflichen Tätigkeit bin ich Prüfer bei der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) in Wiesbaden und Prüfer bei der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) in Berlin. Hier geht es um die Begutachtung von Filmen und Sendungen, die im ersten Falle mit einer Freigabekennzeichnung ausgestattet werden, im zweiten Falle einer Sendezeitbeschränkung unterliegen.
In der gemeinsamen Organisation der Landesfilm- und Mediendienste auf Bundesebene arbeite ich in der Geschäftsführerkonferenz mit. Außerdem bin ich dort Vertreter beim Fernsehworkshop Entwicklungspolitik.
Auch für das kommende Jahr bin ich wieder in die Jury »Information und Kultur« des wichtigsten deutschen Fernsehpreises, des Adolf-Grimme-Preises, berufen worden.
… und neben dem Beruf
Ich bin tätig als Kirchenvorsteher in der Kirchengemeinde Obereisenhausen und vertrete sie in der Synode des Dekanats Gladenbach. Dort bin ich Mitglied im Dekanatssynodalvorstand und im Gemeinsamen Ausschuss der beiden Dekanate Gladenbach und Biedenkopf. Als berufener Prädikant der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau halte ich Gottesdienste.
Einen Lehrauftrag habe ich an der Philipps-Universität im Fachbereich Erziehungswissenschaft. In diesem Semester befassen wir uns mit dem Thema »Medienethik als pädagogische Herausforderung«. Beim Verwaltungsseminar Wiesbaden unterrichte ich in Marburg Berufsanfänger im Bereich Verwaltung im Fachgebiet »Bürgerorientiertes Verwaltungshandeln«.
In der Kreisvolkshochschule im Landkreis halte ich Vorträge im Rahmen der Seniorenbildung, z. B. zum Thema »Ich sei, gewährt mir die Bitte, in eurem Bunde der Dritte – Schiller und seine Balladen« oder »Max und Moritz und andere Geschichten – über Leben und Werk von Wilhelm Busch«.
… und in der Freizeit
Ich gehe gern mit meiner Frau ins Theater und ins Kino und wir wandern gern. Vor allen Dingen machen wir gemeinsam unser Holz für unseren Kachelofen. Wenn ich Zeit zum Lesen habe, dann sind mir Krimis am liebsten. Und gerne würde ich wieder mehr in meiner Dunkelkammer arbeiten, schwarz-weiß zu fotografieren und die Bilder selbst zu entwickeln, das reizt noch immer.
